Knorke feiert am 15. April 2017 hölzerne Hochzeit. Es war viel los in diesen vergangenen fünf Jahren: Unser Team ist gewachsen, wir haben Kunden gewonnen, manche sind gegangen oder wurden zurückerobert. Neue kreative Kooperationen sind entstanden, unser Büro hat einen neuen Standort bekommen und wir machen jetzt unsere eigenen Fonts.
In dem ganzen Trubel vergisst man leicht mal die eigene Präsenz. Seit einem knappen Jahr haben wir kein Projekt und keinen Blogartikel mehr veröffentlicht. Anlässlich des 5. Jubiläums wurde es darum Zeit für eine Frischzellenkur. Wir starten also ins sechste Jahr mit einer taufrischen Website, neuen Texten, Bildern, Stickern und Visitenkarten. Und was uns besonders freut: mit der neuen URL: knorke.de! Also, schaut euch um und habt Spaß auf unserer neuen Seite!
Diese Teambilder haben es nicht auf die Seite geschafft, weil sie in der Abstimmung als zu „ghetto“ eingestuft wurden. Knorke ist ja jetzt erwachsen. Aber um der wilden Zeiten willen wollen wir sie euch trotzdem nicht vorenthalten:


Wenn man mal in Wien ist, gehört ein Besuch im RABBIT EYE MOVEMENT Art Space von Nychos zum guten Ton. Unser Timing war günstig, sodass wir genau zur Vernissage anlässlich des 5. Geburtstags der The Weird Crew dort aufgeschlagen sind. Auf kleinem Raum wurde ordentlich abgeliefert und das ganze Spektrum der Weirden gezeigt. Hier kommen noch ein paar Bilder für eure hungrigen Augen…

Harry Blitzstein ist ein knapp 80-jähriger Maler aus L.A. Seine Arbeit beschreibt er selbst als „the opposite of cool“. Vor Kurzem hat Jürgen vom Skateboardmuseum ihn nach Berlin geholt und hier eine Ausstellung organisiert. Da wir es leider nicht geschafft haben vorbeizuschauen (Schande über unsere Häupter), haben wir die Gelegenheit in Wien genutzt, um uns seine Werke anzuschauen. Hier wurde vor Kurzem und für begrenzte Zeit die POPUPZENTRALE eröffnet – ein Hybrid aus Artspace, Galerie und Shop. Neben Harry hat auch die Oxymoron Galerie einige Wiener Locals ausgestellt. Die Mischung war angenehm und die Atmosphäre locker, nicht zuletzt aufgrund der Freigetränke. Was will man mehr?!
Ein paar Impressionen wollen wir euch noch zeigen.
Weil wir sowieso mal im legendären Wynwood Art District in Miami malen wollten, haben wir das gleich mit einem Besuch auf der ArtWynwood kombiniert. Ähnlich wie in Beijing war auch hier die Ausstellung riesig. Nach einiger Zeit ist man da visuell schon leicht überreizt. Nichtsdestotrotz haben wir viele verdammt gute Arbeiten gesehen, ein paar nette Leute kennengelernt und gute Gespräche geführt. Da Felix die meiste Zeit mit seiner GoPro auf dem Kopf rumgerannt ist, haben wir auch ein kleines Video für euch.









Messen sind ja oft ziemlich öde. Gelangweilte Typen hängen an den Ständen ab und rasseln mechanisch ihren Text runter, sobald man ihnen zu nah kommt.
Promogirls in knappen Outfits präsentieren Produkte, die sie nicht mal buchstabieren können. Weil wir aber mal wieder neue Sticker für unsere Bürotür brauchten, sind wir dann doch zur Bright gefahren und wurden prompt eines Besseren belehrt. Nette Leute, Freibier, Graslollis und ein legendärer Barrel Jump Contest machten das Ganze dann doch eher kurzweilig für uns. Danach sind wir noch rüber zur Seek. Da ging es dann gewohnt ruhig zu. Weil wir zu klein waren für gute Bilder und zu dicht für ’ne Räuberleiter, hat uns der gute Hans von 20Zoll Media noch ein paar Aufnahmen davon zur Verfügung gestellt.

Fotos: 20Zoll Media
30 Jahre ist es nun her, dass Jim Phillips Sr. das berühmte Screaming Hand Logo für Santa Cruz gestaltete. Schon für uns als Stöpsel war das eines der coolsten Designs fürs Board oder die Rollen. Bis heute ist es nicht nur für Skater auf der ganzen Welt ein ikonisches Bild, sondern auch für Gestalter. Zu diesem Jubiläum hat Vans über 50 Künstler aus aller Welt eingeladen, das Bild auf ihre Weise zu interpretieren und zu ehren. Mit dabei war unter anderem auch sein Sohn Jimbo. Weil aus unserem Sparschwein beim Schlachten nur Fruchtfliegen herauskamen, hat es nicht gereicht, um zur Vernissage nach Los Angeles zu reisen.
Aber kein Problem, denn man konnte sich auch bei uns im Konzulat ein Bild von den vielfältigen Interpretationen des wohl berühmtesten abgerissenen Körperteils der Welt machen.
Und das haben wir…








































Das sich im Umbau befindende Schloss Biesdorf öffnete letzten Sonntag einmalig seine Pforten für Besucher. Anlässlich des Tags des offenen Denkmals konnten Besucher sich einen Eindruck davon verschaffen, wie das Schloss auf seine zukünftige Nutzung als Galerie vorbereitet wird.
Das Ganze wurde von einem facettenreichen Kulturprogramm begleitet. Es gab musikalische Darbietungen, Vorträge, Präsentationen, Ausstellungen und Jugendprojekte zu sehen und zu hören. Unsere Freunde von Instinktiv Kreativ waren auch dabei und präsentierten ihre erste Ausstellung.
In drei Räumen konnte man sich einen kleinen Eindruck von ihrem kreativen Treiben verschaffen und den Gestaltungsprozess bei einer Live-Polylux-Mal-Session verfolgen. Das haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen und waren mit unserer Kamera vor Ort.
Die Jungs sind übrigens auch bei unserer geplanten Ausstellung für Boards without Boarders dabei. Dazu bald mehr hier im Blog.




Vom 6.-8. März 2015 fand in den Berlin Artstudios 118, im ehemaligen Arbeitsamt in der Storkower Str. 118 die Gruppenausstellung ARTbeitsamt statt. 18 Künstler zeigten auf zwei Etagen ihre Arbeiten. Viele altbekannte und ein paar neue Gesichter waren dabei.
Von Graffiti und Streetart über Fotografie und allerlei Handgemachtes gab es einiges zu sehen. Außerdem gab es Lesungen von Maximilian Gottehrer und Frieda Weiss, Live-Painting und Zuckerwatte. Musikalisch abgerundet wurde das Ganze von Radio Bronski, Dorothy Bird und Neno&Me.
Ausgestellt haben:
- DANK
- DERK
- DHOS
- ESZE
- FLY1989
- HUGO BUGO
- OLGA HELDWEIN
- PERSO
- RIOT1394
- CHRISTOPHER GLANZL
- DESI-SKY
- EL KAPITANO DEL KARACHO
- FRANZISKA LORENZ
- GOILLU
- JANE KATHAERINA DI RENZO
- ROBERT HÜBNER
- SALOME ILJANA
- SCHROTTH
Wir waren am Freitag auch vor Ort und haben das Ganze – für alle, die es nicht geschafft haben – ein bisschen festgehalten.













Borke hat es wohl leider nicht mehr geschafft, aber es war trotzdem ein gelungenes und entspanntes Event mit vielen netten Begegnungen. Hier gibt es auch noch ein Recap von den Jungs von Radio Bronski. Übrigens: In den Berlin Artstudios sind noch einige günstige Ateliers frei. Mehr Infos erhaltet ihr unter: www.berlinartstudios118.tumblr.com
2014 feiern Berlin und Beijing 20-jährige Städtepartnerschaft. Im Rahmen dieses Jubiläums zeigte vom 29. April bis 13. Juli die Ausstellung Die 8 der Wege: Kunst in Beijing einen Eindruck von der Vielfalt künstlerischer Praxis in China anhand junger Künstlerinnen und Künstler aus Beijing. Das war uns aber viel zu nahe und abgestimmt auf den deutschen Markt, also sind wir mal eben nach Beijing gejettet und haben uns dort auf der Art Beijing umgesehen.
Vom 30. April bis 3. Mai öffnete zum neunten mal die ART Beijing ihre Pforten für Freunde der zeitgenössischen Kunst. An neuem Standort, dem Beijing Agricultural Exhibition Center of China, präsentierten über 150 nationale und internationale Aussteller, Künstler und Galerien ihre Werke. Im Ausstellungszentrum mit einer beeindruckenden Ausstellungsfläche von 3000 m² konnte man neben zeitgenössischer und klassischer Kunst vor allem Werke nationaler Künstler betrachten. Besonders Liebhaber von Malerei und Bildhauerei kamen hierbei voll auf ihre Kosten.
In den letzten Jahren wurde das Rahmenprogramm der ART Beijing durch kleinere Ausstellungen erweitert, um sich einem breiteren Publikum zu öffnen. So finden neben der regulären Messe diverse Themen- und Sonderausstellungen statt, verschiedene Kunst-Foren laden zum Diskutieren ein und in zahlreichen Workshops kann man selbst zum Pinsel greifen. Abgerundet wird das Ganze durch Non-Profit-Art-Plattformen und Charity-Programme, welche neben dem kommerziellen Charakter der Kunstmesse die gesellschaftliche Bedeutung von Kunst in den Fokus stellen.
Im Großen und Ganzen war die Ausstellung nicht anders als eine hierzulande. Viele nette Künstler, massig Schnösel und emsige Galeristen. Ein paar Sachen, die uns besonders gut gefallen haben, wollen wir euch hier zeigen.
Bereits mit seiner Installation Phoenix Rising sorgte der Künstler weltweit für Aufsehen. Sein „riesen Flugvogel“, gefertigt aus alten Werkzeugen und Schrott, wurde in zahlreichen renommierten Museen ausgestellt, was Bing zu internationaler Anerkennung verhalf. Mittlerweile zählt Bing zu den einflussreichsten Künstlern Chinas, mit seinem filigranem Kunstwerk Inner Structure of the City beeindruckte er uns abermals.
Die ausgestellten Werke des Fish Art Center beeindruckten vor allem aufgrund ihrer fotorealistischen Darstellung. Das Fish Art Center, 2003 in Taipei gegründet, ist ein Kollektiv bestehend aus drei Künstlern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Kunst aus den Galerien auf die Straße und so in das alltägliche Leben der Menschen zu bringen. Mit außergewöhnlichen Künstlern und kreativen Entwürfen hat sich das Fish Art Center zu einer der Top-Ten-Adressen für Kunst in Taiwan entwickelt und genießt auch weit über die Landesgrenzen hinaus einen ausgezeichneten Ruf.
Xiaobo gehörte unbestritten zu den renommiertesten und populärsten Künstlern Chinas. Die Werke des 1997 verstorbenen Künstlers erzielen auf internationalen Auktionen regelmäßig sechsstellige Beträge. Neben der schaffenden Kunst widmete sich Xiaobo der Lyrik. Seine Romane zählen bis heute zum Mainstream in China.

Leider konnte aufgrund des Platzes nur ein kleiner Teil der wirklich tollen Glory Series der Künstlerin Xu Xiaoyan ausgestellt werden.